ein zweiter Sprachkurs

Antalya empfängt mich mit hochsommerlichen Temperaturen. An nicht wenigen Tagen erreicht das Thermometer beinahe die 40 Grad-Marke, was mich vor allem Mittags ins Haus treibt. Besonders meine Schuhauswahl wird dieser Witterung nicht gerecht, so dass ich mir ein neues Paar zulegen muss (in dem ich mir gleich eine Blase laufe – dabei hatte der ehrliche Händler sie doch unnachgefragt als „gute Kopie“ beworben).
Mein Sprachkurs quält mich zusätzlich, da ich dem B1-Niveau doch noch nicht gdwachsen bin. Um zumindest das zu verändern, das in meiner Macht steht, wechsel ich am Ende der ersten Woche in einen leichteren Kurs, der praktischerweise auch noch in den günstigeren Vormittagsstunden angeboten wird. Ich genieße von da an die Wiederholungen und lerne dennoch viel neues, da ich ja auch das letzte mal quer eingestiegen war.

Obdach gewährt mir diesmal die Familie, der die Sprachschule gehört und als Mitbewohnerin bekomme ich eine palestinensiche Studentin zur Seite.

An den späten Nachmittagen bzw. den Wochenenden besuche ich Bekannte von meinen letzten Aufenthalten, gehe mit meiner Klasse Rafting, gehe Schwimmen (hole mir wiederholt einen Sonnenbrand), mache mit einer Freundin bei Kemer eine Schifffahrt und statte meinem treuen Buchhändler mehrere Besuche ab (einmal mit einigen interessierten Klassenkameraden).

Ab Mitte der zweiten Woche rückt das Thema Arbeitssuche verstärkt in meinen Fokus. Da es mir trotz intensivem Mail-Kontakts nicht gelingt mich erneut auf der Internetseite der Bauernhöfe anzumelden, aktiviere ich sämtliche Bekannte, die mir einfallen. Das führt dazu, dass ich an einem Tag mit einem Freund im Büro des Managers das Antalya Aquariums sitze. Auf Grund einer fehlenden Arbeitserlaubnis kann ich dort zwar nicht arbeiten, bekomme aber – neben etlichen Gläsern Tee – eine kostenlose Tour durch das Aquarium inkl. eines Blicks hinter die Kulissen. In meinem Resüme ein durchaus erfolgteicher Tag…

Meine Suche ist am Ende aber doch noch erfolgreich und ich vereinbare wieder nach Yeni Köy in die Nähe der Dardanellen zurück zu kehren.

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